Die Frau, die versuchte nach dem Satz einen Punkt zu setzen. Eins.

 

Nachdem sie nun sehr oft und über eine lange Zeit hinweg schon lange, aber ziemlich ergebnislose, ja, nutzlose Sätze gemacht hatte und sich ein ergebnisloser und, ja, nutzloser Satz an den nächsten gedrängt und dieser nutzlose Satz ohne Ergebnis bereits als Gedanke dem nächsten aufhockend, nicht viel Sinn gemacht hatte, obschon – siehe da-! auch jetzt noch ein Einsprengsel schnell aufschloss wie auf nervösen Skiern, und als wollte es, das Einsprengsel, unbedingt den nächsten Skibügel nicht verpassen- entschloss sie sich, einmal kürzere Sätze zu machen, und, wiewohl, sie auch die Kommas bei den Langsätzen nicht zu platzieren wusste, diese zu umgehen, und für einmal bereits nach einem einzigen ergebnislosen Satz einen Punkt zu setzen, um so, jedem nächsten Gedanken, der den Satz erweitern und zu einem ineffzient langen Satz ausweiten wollte, bereits im Vorfeld, das Genick zu brechen, ihm die Möglichkeit, sich als überflüssig zu erweisen durch Nutzlosigkeit, Inhaltslosigkeit, keinerlei Notwendigkeit in Richtung einer zwingenden Konsequenz, eines Ergebnisses, wie sie auch ein gutes und sinnvolles, kurzes und schmerzliches Leben haben musste, beispielsweise, um nur ein Beispiel zu nennen, zu ersparen.

Wem?

Sich selbst und dem Papier.

(18.10.17)

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