Diary_10.4.2020

Wenn wir nicht unser Leben leben, welches Leben leben wir dann?
Dies ist nicht mein Leben, nur ein seltsamer Schlauch, der sich mit mir in keine Richtung wälzt.
Ich meine: das, das ich mitformte, das, das ich mir zurückschenken wollte, wo ist es?
Man gebe mir ein anderes, damit ich drum herum komme,
zu meinen, dies hier da sei das von mir frei gewählte Leben.
Oder halt, doch: frei gewählt vielleicht schon, aber trotzdem nicht das meine, sondern ein anderes.
Diese Liebe da, auch, habe ich anders vorgeformt!
Diese vr…mtn Einbahnen, diese Knochen, die ich herausbrechen möchte …. um mir meinen Moment zurückzuholen.
Aber ich habe nicht mit dem Umfeld gerechnet, nicht mit den Umständen gerechnet, nicht mit meinem physischen Verfall (nur mit meiner Sterblichkeit und darum mit meinem Leben!) usw. Genaugenommen habe ich mit vrd mt…. schönen herrlichen Dingen gerechnet.

Problemstellung: dass sich das Leben/die Biografie einfach so einspielte und ergab. Das kann nicht das sein, was ich gewollt habe, denn ich wollte mein Leben selber machen. Punkt. Die Liebe, die wollte ich mir selber schenken; und zwar so; wie ich sie in meinem Drehbuch für mich ausgeklügelt habe: eine ganz schön ganzheitliche, ganz schön extreme, ganz schön heilige Liebe! Meine Liebe, die ich gemacht habe, vergisst das Licht nicht! Sie ist immer entflammbar, auch wenn sie schlummert! Das macht sie heilig; dass sie sich immer zündet! Blabla.
Sich beugen dem, was man vorfindet. Soooo viel Funktionalität. Ich wollte aber zuerst im Licht lieben, und erst ab dann in der Funktionalität funktionieren. Dies ist die logische Reihenfolge. Aber dann schaffe ich es nicht, den Tee exakt solange ziehen zu lassen, dass er mir perfekt schmeckt. drmdrmdrm…..

 

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