zum „Curriculum“ ehemals Marionroad oder Entsagung

Curriculum: Romantitel (provisorisch)

Schreibdauer: 2010 – 2020
Seitenanzahl: 108
Autor: Marion Jeanne Suter

1. Teil: ich kenne eine

Kap.1: Curriculum Vitae
Kap.2: Curriculum Intentio
Kap.3: Curriculum Absurdum
Kap.4: Curriculu Inversa

2. Teil: Ende der Homöostase

Kap.5: Curriculum Vitiosus
Kap.6: Lagrima (Tränencurriculum)

 

Exposé

Curriculum porträtiert die Lebensstationen einer Frau über einen Zeitraum von 25 Jahren.  Jeanne Stürmchen ist ein verspieltes, introvertiertes, widerspenstiges Kind, das gerne malt und in einer Art Traumwelt lebt. Sie weiss schon früh, dass sie einmal ein Buch schreiben will. Diese Welt fängt an zu bröckeln, als Jeanne in die Schule kommt. Sie ist Dyskalkulistin, was sich unter anderem im Verkehrsunterricht zeigt. Auch entwickelt sie eine phobische schulische Versagensangst. Kurz vor Schulabschluss wird die sportlich starke Jeanne Stürmchen zudem kränklich und erleidet einen physischen Zusammenbruch. Jeanne Stürmchen ist 20 Jahre alt und wird fortan von rätselhaften physischen Symptomen geplagt. Versuche im Arbeitsleben Fuss zu fassen, scheitern. Auch das konditionelle Aufbautraining, zu dem Jeanne Stürmchen immer wieder angehalten wird („Schreiten Sie über Ihre Symptome hinweg, als wären Sie Rambo!“) ändert an den Beschwerden nichts. Mit knapp Dreiunddreissig wird Jeanne schliesslich berentet. Während eines psychiatrischen Therapieaufenthaltes rät man ihr erneut zu physischer Kondition und Aktivierungstherapie. Jeanne ist mittlerweile jedoch physisch so schwach, dass sie meistens den ganzen Tag liegen muss. Als sie endlich eine Diagnose für eine physische Krankheit bekommt, muss sie feststellen, dass diese nicht anerkannt wird, und es weder Therapie und kaum Forschungsgelder gibt, um diese Krankheit zu entschlüsseln. Vierundvierzigjährig schaut Jeanne Stürmchen zurück auf ihr Leben. Was ein poetisch- romantischer Spaziergang mit der Suche nach unmittelbarem Zauber hätte werden sollen, entpuppt sich als dröge Gefangenschaft im Käfig der Myalgischen Encephalomyelitis/Chronic-Fatigue-Syndrom, auch Playing-Dead-Syndrom genannt.

 

 Nachwort

 Dieser Roman ist ein fiktiver Entwicklungsroman. Ich habe ihn so nah als möglich an mir selbst entlang geschrieben. Ich bin literarischer Autodidakt und die Literatur von Silvia Plath und Anne Sexton (Confessional-Style der 50er Jahre) steht mir nahe. Man sollte die Geschichte nicht als Roman über Myalgische Encephalomyelitis lesen und auf jeden Fall keine kausalen Schlüsse ziehen zwischen der Persönlichkeitsstruktur meiner Romanfigur und der Krankheit Myalgische Encephalomyelitis. Die biochemischen Fehlregulationen der Myalgischen Encephalomyelitis (umgangssprachlich, leider massiv bagatellisierend: Chronic-Fatigue-Syndrom) sind Gegenstand einer bislang wenig beachteten internationalen Forschung. Die Schweiz lehnt es bisher ab, die katastrophale medizinische Versorgung der ca. 20000 Betroffenen zu verbessern. In Deutschland geht man von ca. 250000 Betroffenen aus. Im Zusammenhang mit Covid-19 und den Langzeitfolgen, wird aktuell vermehrt von Chronic-Fatigue-Syndrom in den Medien gesprochen. Es ist aber unklar, ob es sich dabei um ME handelt oder eine postinfektiöse Fatigue.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Exposé

Curriculum porträtiert die Lebensstationen einer Frau über einen Zeitraum von 25 Jahren.  Jeanne Stürmchen ist ein verspieltes, introvertiertes, widerspenstiges Kind, das gerne malt und in einer Art Traumwelt lebt. Sie weiss schon früh, dass sie einmal ein Buch schreiben will. Diese Welt fängt an zu bröckeln, als Jeanne in die Schule kommt. Sie ist Dyskalkulistin, was sich unter anderem im Verkehrsunterricht zeigt. Auch entwickelt sie eine phobische schulische Versagensangst. Kurz vor Schulabschluss wird die sportlich starke Jeanne Stürmchen zudem kränklich und erleidet einen physischen Zusammenbruch. Jeanne Stürmchen ist 20 Jahre alt und wird fortan von rätselhaften physischen Symptomen geplagt. Versuche im Arbeitsleben Fuss zu fassen, scheitern. Auch das konditionelle Aufbautraining, zu dem Jeanne Stürmchen immer wieder angehalten wird („Schreiten Sie über Ihre Symptome hinweg, als wären Sie Rambo!“) ändert an den Beschwerden nichts. Mit knapp Dreiunddreissig wird Jeanne schliesslich berentet. Während eines psychiatrischen Therapieaufenthaltes rät man ihr erneut zu physischer Kondition und Aktivierungstherapie. Jeanne ist mittlerweile jedoch physisch so schwach, dass sie meistens den ganzen Tag liegen muss. Als sie endlich eine Diagnose für eine physische Krankheit bekommt, muss sie feststellen, dass diese nicht anerkannt wird, und es weder Therapie und kaum Forschungsgelder gibt, um diese Krankheit zu entschlüsseln. Vierundvierzigjährig schaut Jeanne Stürmchen zurück auf ihr Leben. Was ein poetisch- romantischer Spaziergang mit der Suche nach unmittelbarem Zauber hätte werden sollen, entpuppt sich als dröge Gefangenschaft im Käfig der Myalgischen Encephalomyelitis/Chronic-Fatigue-Syndrom, auch Playing-Dead-Syndrom genannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachwort

 

Dieser Roman ist ein fiktiver Entwicklungsroman. Ich habe ihn so nah als möglich an mir selbst entlang geschrieben. Man sollte auf jeden Fall keine kausalen Schlüsse ziehen zwischen der Persönlichkeitsstruktur meiner Romanfigur und der Krankheit Myalgische Encephalomyelitis, g.93.3. Die biochemischen Fehlregulationen der Myalgischen Encephalomyelitis (umgangssprachlich, leider massiv bagatellisierend: Chronic-Fatigue-Syndrom) sind Gegenstand einer bislang wenig beachteten internationalen Forschung. Die Schweiz lehnt es ab, die katastrophale medizinische Versorgung der ca. 20000 Betroffenen zu verbessern. In Deutschland geht man von ca. 250000 Betroffenen aus. Im Zusammenhang mit Covid-19 und den Langzeitfolgen, wird aktuell vermehrt von Chronic-Fatigue-Syndrom in den Medien gesprochen. Es ist aber unklar, ob es sich dabei um ME handelt oder eine postinfektiöse Fatigue.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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