Liebeskummerkasten (Anti-Bridget-Jones-Diary)

Mitten in der Liebe legte mir die Liebe  meinen Zweitschlüssel zurück.
Und ich fragte: Du gibst mir also meinen Schlüssel zurück?
Was willst du mir damit sagen? Und ich zitterte so sehr.
Und die Liebe sagte etwas Verrücktes, etwas, das mich fast erwürgte
vor Schmerz: Nur damit du nicht angst hast, ich könnte unerwünscht
reinkommen.
So hat die Liebe, meine Liebe! ein letztesmal für mich
gefühlt und gedacht, um mir nicht weh zu tun, mit seinem Selbst, dem
Ich.
„Aber ich WILL nicht, dass du mir den Schlüssel zurückgibst!
Du kannst nicht sagen, was ich will und was für mich gut ist!
Dies rief die Ichbezogene! Die Ich-Frau! Dies rief es aus mir!
Und das tut mir jetzt, weh, dass ich wegen meines Zuviel an Ich,
zuwenig Du sprach, zu dir,
weil Du, zuwenig an Ich, zuviel Du dachtest/sprachest heimlich
zu mir.
Oder ist es anders?
Oh Liebe muss reden!!!!!!! Dies denk ich!!!! Dies glaub ich!!!
a: oder b: sich nehmen, sich sanft ineinander glühen wie eine Fackel!!!!!
Vielleicht hat er sein Herz bist zum Schluss gehütet? Damit er nicht
mehr verliert/zurücklegen muss als meinen Schlüssel`?
Du kaltes beschissenes Fragezeichen, Beklopptes, nichts muss ich wissen,
wenn ein Mann sich cool entscheidet!
Ich, sagte ich, und meinte ihn und mich.
Jetzt! bat ich, und meinte  nicht später!!!!
Ich: Süchtig nach der Liebe und ihrem kleinesten und intimsten
Zeichen, blind für alles daneben, das sich mit Worten nicht versteht,
wenn sich wärmende Arme nicht nehmen, nachher!!!
Verdammte Scheisse!!!!
Kein Streit, der nicht vergammelte neben ihrer Hingabe. Sie.
Ein Bollwerk, eine Kraft, die sich abtrennte und zufiel wie Garagentor. Er.
Und jetzt lass ich dich atmen ….ausatmen in meinem Herzen.
(12.5.2020)
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