kleiner Auszug aus meiner „Quarantäne“, dem „letzten“ Kapitel meines „Glaubenssatzes“

… Du hast hier alles weggeworfen, siebzehn Jahre Ghost City. Siebzehn Jahre, in denen Thanatos stärker heranwuchs als Eros! Wie Emma durchs hohe Gras läuft zu Rodolphe, bist auch du los zum anderen Ort. Oder wie Adèle von Guersney nach Halifax den Ozean überquert für ihren Lieutnant Pinson!
Hast du das denn wirklich geglaubt? Du könntest in seinen Armen sterben, nach dem Liebemachen, vielleicht? Der arme, kleine Pinson! Hielt dich vielleicht für eine Hochstaplerin, mit der Zeit! Eine Frau, die immer nur vom Tod redet, und doch nie stirbt in seinen Armen, wie vereinbart. Küsst und liebt ihn, aber lässt sich den abgrundtiefen Pessimismus doch nicht nehmen!
Nun ist Pinson völlig verwirrt. Kannst du das verstehen? Menschen tun sich mit Menschen zusammen, immer unter einer Voraussetzung: um gemeinsam zu hoffen! Du aber hast deinen Pessimismus gegen seine Hoffnung verteidigt, gegen die Hoffnung, die er dir schenken wollte. Glaube, Liebe, Hoffnung; ja; aber nicht ohne deinen Tod. So muss man dich verstehen, so muss man dich nehmen! Werde würde da nicht Reissausnehmen?
(16.9.21, dieser „Glaubenssatz“ wird kein Roman mehr sein, da die nicht besprochene Zeit zwischen den einzelnen Kapiteln zu gross ist. Und die Arbeit aus unreifen, weniger reifen, reiferen und reifen Bruchstücken besteht, die alle zusammen die Harmonie der Arbeit zerstören.)
Tags: No tags

Add a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *