ist eine Kraft gegen den Strom eines
Bleibens.
Der Zug rollt an.
Unter den schweren Nebeln
versacken die Stromnetze.
Ich habe mein Mauseloch mit Zement
übergossen, bevor ich ging.
Zwischen Schienen und Rädern
zerpeitscht der lautlose Fahrtwind
meinen Atopos.
Die Bewegung nach vorn
ist die Bewegung des Vergessens.
Es schleudert mich hinaus
mit hunderttausenden von
Trittbrettreisenden.
Mein Herz klopft. Ich lebe
in cognito,
ich lebe im Verbotenen.
Aber nun will ich ein Trittbrettreisende
sein!
Über der Hardbrücke der Abendverkehr:
Sparkly Lametta-Leuchtschnur,
sich auspufft bis zum Rosenhimmel.
Ich reihe mich ein in das Gedröhne
der Rollkoffer.
Die Menschenwalze hat mich erreicht.
Wollte ich etwas konkretisieren?
In der Bewegung nach vorn
ist man zu keinem konkreten Gedanken
mehr fähig. Endlich begreife ich in der
Bewegung nach vorne,
muss mir nie wieder etwas zustossen.
Zerstören an Ort und Stelle mich.
Weil ich zum Bleiben gezwungen war.
Das nennt sich Flucht. Dann.
Und ich mich ab sofort Flüchtige.
(Ist das nicht eine Leiste weiter oben im Status der Gefallenen, der heimlich Existierenden als der Mauselöcher-Mickrigen?!)
Jetzt nur nicht stehen bleiben.
Zu den Tränen gebeselt
im Rinnstein. Jetzt nur nicht stillstehen.
Ich willllllllllllllllllllllllllllllllllllll-
————–eine Bewegung tun!!!!
Die Seemöwen stossen sich ab Richtung See.
Ich bleibe stehen, und löse –
das Handyimmerzurhand- den
Augenblick aus.
Was jetzt noch geschehen kann, ist,
was niemals passiert ist.
Ist eine Kraft gegen den Strom keines
Bleibens.

