Die Herkunft des Hutes ist unbekannt.
Hereingeweht haben soll es ihn,
in den vieldeutigen Garten eines alten
Elternpaars.
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Die Kinder des alten Elternpaars waren
schon lange ausgeflogen. Sauber und etwas
leer war dieser Garten. Aber den Hut
hatte es hereingeweht in ihn.
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Viele Geschichten sind verworren.
Andere aus Stroh. Wieder andere hängen
an einem dünnen Faden.
An diesem Hut baumelte eine einfache
gezwirnte Schnur. Jemand hatte sie
behelfsmässig im Loch des Strohhuts
befestigt.
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Ich erinnere: fliegende Schiffchen,
pompöse Fedoras, steife Zylinder
und die Wandelbarkeit des Hütchens.
Ich erinnere: die rote Skimütze meines Vaters
mit dem kleinen, verspielten Bommel.
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Viele sind zu klein, andere aufgebläht,
wieder andere sonnenlos.
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Dieser Hut war ein Hütchen zum Zerdrücken.
Und darum zerdrückt.
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Ist es bloss ein Windstoss, der das
Geheimnis eines Zufalls lüftet an der Wurzel?
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Eine Kraft trennte den unbekannten Hut
von einem Kopf. Soviel steht.
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Vielleicht von einem verdammten Kopf,
einem Wirrkopf, verdammt, wie soll ich das wissen.——
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Aber weil es den Sommerwind gibt,
trug sie ihn mit sich fort. Und man fand
ihn in einem Garten.
Wie gesagt——
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wie gesagt———
DEN HUT HATTE ES HEREINGEWEHT IN IHN ——————————————————————– (weine, Wind, zwirble Wind, mache was du willst damit, Wind)
Der Rest ist Verschlungenheit.
(22.7.24/25)