Der Doktor urteilte: dies sei sonderbar,
dieser Schmerz an solcher Stelle.
Ich rümpfte abfällig die Nase und
liess ihn machen, ohne Anästhesie. (ich unterscheide zwischen hässlichen, kleinen, niederen Schmerz und dem grossen, schönen, der Lust macht auf mehr)
Ein Nussknacker näherte sich mir
– ich hätte schwören können, es war der mit dem
goldenen Knauf auf dem Sims meines
Grossvaters – etwas schlüpfte in
die Lücken. Etwas zurrte sich fest.
Etwas zerrte. Aua!
Mir wurde siedend heiss.
Der Traumfänger an der Decke
tanzte.
Dasselbe noch einmal. Etwas sprang
aus dem Trapez, kopfsvoran.
Endlich hatte er den schneeweissen,
dreizackigen Demiurgen der Welt
extrahiert.
So etwas habe ich noch nie gesehen.
Sagte der Doktor. Ich kam auch wieder
zu mir. So etwas kann es nicht geben,
in Ihrem Zustand. In welchem Zustand bin ich?
In einem Zustand einer lebenslang
zahnlos Gebliebenen.
—
Sie können spülen!
—
Es tat wieder weh.
Tausendmalmehr.
Manchmal küsste ich sogar die Tapete. ( aus dem hässlichen Schmerz einen schönen machen.)
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—-
Heute reisse ich ich alle Probleme
an der Wurzel aus!!! selbst, eigenmächtig,
allein!!!!
